Auf unserer jüngsten Reise nach London hat uns unser guter Freund General Kilt Kooster in den Memoiren-Klub eingeladen. Der Memoiren-Klub oder MK – wie er in militärischen Kreisen kurz und knapp genannt wird – zählt zu den exklusivsten Klubs von London. Als Mitglieder werden nur pensionierte Stabsoffiziere aufgenommen, die mindestens ein Buch über ihre Kriegserlebnisse veröffentlicht haben.

Als wir ankamen, war der Speiseraum ganz überfüllt, und man bat uns, zusammen mit einigen Freunden von Gen. Kooster an einem großen Tisch Platz zu nehmen.

Der General stellte uns dem Gen. Heathwistle vor, dem Autor von „Panzer und Fäuste sodann dem Admiral Jaygee, Autor von „Pfiffe und Schiffe“; dem Oberst Bitters („Wie die Deutschen den Krieg hätten gewinnen können“); dem Hauptmann Stark Bellows („Die Amerikaner waren unsere Feinde“); schließlich dem Kapitän Able Baker-Charley („Churchill hörte nie auf mich“).

„Was Neues, Kooster?“ fragte Gen. Heathwistle.

„Eigentlich nichts. Der Sunday Express will meine Geschichte des Italien-Feldzuges in Fortsetzung veröffentlichen, und Reader’s Digest will ein Stück von mir über das Thema ‚Wie ich Gott in Jugoslawien fand‘.“

„Prima Sache“, sagte Adm. Jaygee. „Sieht so aus, als ob mein ‚Die Marine in der Wüste‘ von einem Buchklub aufgenommen wird.“

„War die Marine in der Wüste?“ fragte Kilt Kooster.