Die Westfalenbank AG, Bochum, die im vergangenen Jahr ihr Kapital um 5 auf 20 Mill. DM erhöht hat, zahlt auf das Aktienkapital für 1958 eine Dividende von 14 (12) v. H., wobei die jungen Aktien bereits voll an der Dividende teilnehmen. Der Gewinn hat sich von 1,80 auf 2,80 Mill. erhöht. Vorher sind wieder 2,50 in die Rücklagen gelegt worden. Diese erreichen mit 20 Mill. die Höhe des Aktienkapitals.

Da der Geschäftsumfang weiter zugenommen hat stieg auch die Bilanzsumme um 52,6 (93,2) auf 815,48 Mill. Die Zinseinnahmen haben sich auf 11,59 (10,83) und die Provisionserträge auf 9,44 (8,90) Mill. erhöht. Alle anderen Einnahmen (darunter 4 Mill. freigewordene Wertberichtigungen auf Siebener-Darlehen) wurden zur inneren Stärkung verwandt. Von dem Posten Verwaltungskosten und Steuern von 15,38 (14,81) Mill. entfällt der größere Betrag wieder auf Steuern. Für das Berichtsjahr dürfte damit der versteuerte Gewinn erheblich höher sein als der ausgewiesene Gesamtgewinn. Eine Ermittlung des tatsächlich erzielten Überschusses ist aber nicht möglich, da der Bank aus den verzinslichen Wertpapieren von 44,10 (35,0) namhafte steuerfreie und steuerbegünstigte Erträge zugeflossen sind. Die Bank dürfte ihr nicht sichtbares Fettpolster wesentlich verstärkt haben. Ga