Sperrgebiete für Flugzeuge zu schaffen, beispielweise über besonders lärmgefährdeten Kur- und Erholungsorten, um die Fluglärmbelästigung der Feriengäste und Einwohner zu beenden – dieser Wunschtraum aller Beteiligten kann nicht verwirklicht werden. Das ist das Ergebnis der jüngsten Beratungen im "Ständigen Ausschuß zur Koordinierung der Luftfahrt". Die Einrichtung von Sperrgebieten in wirklich notwendigen Fällen würde nach Ansicht des Ausschusses Präzedenzfälle schaffen, aus denen viele gleichartige Orte auch für sich Ansprüche ableiten könnten; das bedeutete eine nicht mehr vertretbare Einschränkung des Luftverkehrs, für den ohnehin schon Flughöhenbestimmungen – (für Militärluftfahrzeuge nicht niedriger als 600 Meter) erlassen sind.

Zur disziplinarischen Abwendung von Verstößen ist es notwendig, den Polizeistationen oder deutschen und alliierten Luftwaffendienststellen so schnell wie möglich und mit möglichst genauen Angaben über störende Tiefflieger (Datum, Zeit, Ort, Flugrichtung, Kennzeichen des Flugzeuges) Meldung zu machen. Die Schwierigkeiten sind allerdings für den laienhaften Beobachter, die Flugzeuge auszumachen, ebenso groß wie die Schwierigkeiten der Luftstreitkräfte, die schließlich irgendwo üben müssen. f.

Zu Hamsuns hundertstem Geburtstag treffen sich die Mitglieder der im holsteinischen Mölln beheimateten Knut-Hamsun-Gesellschaft mit norwegischen Freunden am 4. August auf dem Landsitz des norwegischen Dichters. Anschließend findet eine zwölftägige Rundfahrt durch die bekanntesten Stätten und Landschaften, die zum Leben oder Werk Hamsuns in Beziehung stehen. Die Reise, an der auch Personen teilnehmen können, die nicht zur Hamsun-Gesellschaft gehören, wird von der Gesellschaft für akademische Studienreisen in Heidelberg organisiert.