... daß die Polizei im Helmstedter Zonengrenzgebiet die Öffentlichkeit spät, unzureichend oder gar nicht über Straftaten informiert hat, obwohl die Bevölkerung bei der Ergreifung der Täter möglicherweise hätte Hilfe leisten können. So wurden am Montagmorgen vergangener Woche zwei Schülerinnen von einem Mann belästigt. Die Fahndung begann sofort, aber die Öffentlichkeit erfuhr davon erst am Dienslagnachmittag. Über zwei Fälle von Vergewaltigung Minderjähriger wurde die örtliche Presse überhaupt nicht informiert. Im Falle eines Diebstahls erfolgte die Benachrichtigung erst nach acht Tagen. Der leitende Beamte erklärte, er habe keine Zeit und auch kein Personal, um eine schriftliche Information herauszugeben. In allen Fällen wurden die Täter bislang nicht ergriffen.

... daß der Fahrer eines Kleinwagens, der, nachts von drei Rowdys angehalten und überfallen, einen der Angreifer mit einer Schreckschußpistole kampfunfähig machte, von einer Strafkammer in Heilbronn zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt wurde. Der Verletzte war zwar nur zwei Tage arbeitsunfähig, aber das Gericht war dennoch der Meinung, der Angeklagte habe durch den Gebrauch der Schredcschußpistole das Mal? der Notwehr "weit überschritten".