Die Burbach-Kaliwerke Kassel, deren Mehrheit bei der Wintershall-Gruppe liegt, haben für den weiteren Ausbau der Werke 1958 einschließlich der im Bau befindlichen Anlagen (alles in Mill. DM) 12,4 (7,9) aufgewandt. Die Verwaltung war laufend bemüht, durch verstärkte Rationalisierung der ständigen Kostensteigerung entgegenzuwirken. Der Schwerpunkt der Arbeiten auf dem Kaliwerk Königshall-Hindenburg lag im Aufschluß eines neuen Abbaufeldes und in der Vorbereitung der Förderung aus diesem Gebiet.

Nach dem Jahresbericht waren die Kaliwerke an der deutschen Gesamtproduktion nur mit 245 000 t (278 000 t) Reinkali beteiligt, da sich der Ausfall des Kaliwerks Königshall-Hindenburg, das 1957 von einem Laugeneinbruch betroffen war, erst im vergangenen Jahr voll auswirkte. Auf dem Weltmarkt erschienen die USA und Rußland mit erhöhten Mengen. Der Preisdruck hielt unvermindert an. Der Steinsalzabsatz hat durch erhöhte Exporte um 5 v. H. auf 255 000 t zugenommen. Die Aktionäre erhalten auf Grund des Organschaftsvertrages mit Wintershall 80 v. H. der Wintershall-Dividende, das sind 9,6 v. H. (8 v. H.). R. D.