Die Leipziger Allgemeine, Transport- und Rückversicherungs-AG, Frankfurt am Main, Tochtergesellschaft der Leipziger Feuer-Versicherungs-Anstalt, beschloß, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 1958 eine Dividendenausschüttung von unverändert 8 v. H. auf das volleingezahlte Grundkapital von 1 Mill. DM. Die Prämienentwicklung der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 1958 durch besondere Einflüsse im indirekten Geschäft nicht so kräftig wie in den Vorjahren; die Gesamtprämie ist um 8,5 (20,6) v. H. auf 7,8 Mill. DM gestiegen. Das Schwergewicht des Versicherungsbestands entfällt auf die direkte Transport-Versicherung (1958: 68 v. H., 1957: 65 v. H.), die im Rahmen der allgemeinen Wirtschaftslage auf dem Gebiet des Handels- und Schiffsverkehrs ausgebaut werden konnte. Die Garantiemittel der Gesellschaft (3,6 Mill. DM) haben fast die Höhe der Selbstbehaltsprämie erreicht.

Die Hauptversammlung der Leipziger Feuer-Versicherungs-Anstalt, Frankfurt/Main, beschloß, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 1958 eine Dividende von 10 (9 + 2) v. H. auf das volleingezahlte Aktienkapital von 3,5 Mill. DM zu verteilen. Die Leipziger Feuer konnte ihre Gesamtprämieneinnahme in 1958 um 5,2 auf 31,7 (26,5) Mill. DM erhöhen. Von der Gesamtprämiensteigerung des selbstabgeschlossenen Geschäfts entfallen rund zwei Drittel auf das Kraftfahrt-Geschäft, das jetzt einen Anteil am Gesamtgeschäft von 40 (36) v. H. hat. Die Kapitalanlagen der Leipziger Feuer haben Ende 1958 fast 30 Mill. DM erreicht. Das Schwergewicht der Anlagenzugänge lag unter Rückführung der Zahlungsmittel auf die notwendigen Liquiditätserfordernisse auf dem Wertpapiersektor. Im laufenden Geschäftsjahr 1959 hat sich die Prämieneinnahme erwartungsgemäß ansteigend entwickelt: Schäden besonderen Ausmaßes sind nicht zu verzeichnen gewesen.

Die Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschalt, Hannover, hat für 1958 eine befriedigende Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Das Beitragsaufkommen ist um 16 (12) v. H. auf (in Mill. DM) 65,3 (56,2) brutto gestiegen. Demgegenüber betrugen die Schäden für eigene Rechnung 20,4 (17,6). Die Schadensquote hat sich auf 57,37 v. H. der verdienten Prämie erhöht. Die Kosten waren prozentual zur Nettoprämie 1,67 v. H. niedriger. Im indirekten Feuer- und Kraftfahrgeschäft mußten Verluste hingenommen, werden, die durch den befriedigenderen Verlauf des direkten Geschäftes ausgeglichen werden konnten. Aus dem Gewinn von 01445 (0,377) wurden 12 (10) v. H. Dividende ausgeschüttet. Im laufenden Jahr hielt der Beitragszugang an.