In der Hauptversammlung der Thüringer Gasgesellschalt wies Vorstandsmitglied Bruno Bereuter darauf hin, daß die Mehrerträge der Beteiligungsgesellschaften erst im laufenden Jahr zufließen werden und daß sich daher auch die Ermäßigung der Körperschaftsteuer für den ausgeschütteten Gewinn erst 1959 auswirken wird. Für das laufende Geschäftsjahr könne eine Dividende von 8 bis 8,5 v. H. erwartet werden. Die Versammlung beschloß für 1958 eine Dividende von 7 (i. V. 6,5) v. H. auf das am Bilanzstichtag mit 23,23 (22,68) Mill. DM zu Buche stehende Grundkapital zu verteilen. Inzwischen ist das Grundkapital durch weitere Wandlung von Teilschuldverschreibungen auf 25,12 Mill. DM gestiegen. Nach Wandlung sämtlicher Teilschuldverschreibungen von 1951 würde sich das Grundkapital auf 30 Mill. DM stellen.

Die Atlas-Werke AG, Bremen (Gießerei, Werft- und Schiffshilfsmaschinen), eine Organgesellschaft der Hugo Stinnes Industrie und Handel GmbH (Bremen), die Ende letzten Jahres eine Kapitalerhöhung um 2 Mill. DM vorgenommen hat, beabsichtigt, das Grundkapital um weitere 3 Mill. DM auf 10 Mill. DM zu erhöhen. Die neuen, ab 1. Juli 1959 gewinnberechtigten Aktien werden von der Hauptaktionärin übernommen, die sich bereit erklärte, den Minderheits-Aktionären neue Aktien im Verhältnis 7 zu 3 zu 150 v. H. zuzüglich Börsenumsatzsteuer zum Bezüge anzubieten. Außerdem wird der Hauptversammlung am 27. Juli der Abschluß für das Geschäftsjahr 1958 vorgelegt. Nach dem Organschaftsvertrag mit der Hauptaktionärin erhielten die freien Aktionäre 6 v. H. Dividende für 1957.

Die Hauptversammlung der Bremer Straßenbahn AG beschloß die Erhöhung des Grundkapitals um 5,2 auf 15 Mill. DM. Die neuen, ab 1. Januar 1959 gewinnberechtigten Aktien werden zu 105 v. H. begeben. Hauptaktionärin ist die Stadtgemeinde Bremen, die übrigen Aktien werden von einem Bankenkonsortium übernommen, die sie den Aktionären im Verhältnis 10 zu 6 zu 105 v. H. anbieten wird. Ferner wurde beschlossen, für 1958 auf das nicht im Besitz der Stadtgemeinde Bremen befindliche Grundkapital in Höhe von 3,09 Mill. DM eine Dividende von 5 v. H. und auf das gesamte Grundkapital (9,8 Mill. DM) einen Bonus von 2 v. H. zu verteilen.

Die P. Beiersdorf & Co AG, Hamburg, schlägt der zum 30. Juli 1959 einzuberufenden Hauptversammlung vor, für 1958 eine Dividende von 18 v. H. (15 v. H.) auf das 15 Mill. DM betragende Aktienkapital auszuschütten.

Die Verwaltung der Buderus’schen Eisenwerke, Wetzlar, schlägt für das Geschäftsjahr 1958 eine auf 9 (8) v. H. erhöhte Dividende vor. Grundkapital 30,94 Mill. DM. Hauptversammlung am 3. August.