Die Deutsch-Asiatische Bank, Hamburg, die im vergangenen Jahre mit der Eröffnung einer Niederlassung in Hongkong ihre traditionelle Geschäftstätigkeit in ihrem eigentlichen Arbeitsgebiet Ostasien wieder aufgenommen hat – das vor siebzig Jahren gegründete Institut hatte seinen Sitz früher in Schanghai –, konnte ihre Umsätze im Geschäftsjahr 1958 weiter steigern. Die Finanzierungen von Import- und Exportgeschäften erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 13 v. H. Die Niederlassung Hongkong hat sich ermutigend entwickelt, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die dem Institut nahestehenden Banken (Deutsche Bank und Dresdner Bank) und die deutsche Kaufmannschaft und Industrie.

Das Bilanzvolumen hat sich um 15 v. H. auf 28,60 (25,85) Mill. DM ausgedehnt. Bei lebhaftem Kreditumschlag beliefen sich die Debitoren auf 18,90 (18,62) Mill. DM. Bei den eingeräumten Krediten handelt es sich fast ausschließlich um kurzfristige Finanzierungen von Importen und Exporten vorwiegend im Handelsverkehr mit den Ländern des Fernen Ostens.

Aus einem Reingewinn von 0,23 (0,14) Mill. DM wird auf das Grundkapital von 3 Mill. DM eine auf 7 (6) v. H. erhöhte Dividende verteilt. Im bisherigen Verlauf des neuen Jahres war die Geschäftsentwicklung weiterhin zufriedenstellend. k