Das Düsseldorfer Privatbankhaus C. C. Trinkaus hat jetzt zum zweiten Male innerhalb eines Jahres seine Kapitalbasis erweitert, und zwar um ungefähr 45 v. H. Dieses Unternehmen, das nach der letzten Statistik der Deutschen Bundesbank zu den 11 führenden Privatbanken (von 232!) der Bundesrepublik, und auch innerhalb dieser Spitzengruppe wiederum zu den größten Instituten zählt, gibt zwar nach altem Brauch der Privatbankiers die Höhe seines Gesamtkapitals nicht bekannt. Aber es wurde erklärt, daß nach der jetzt durchgeführten Aufstockung die Kommanditeinlagen auf 10,05 Mill. DM angestiegen sind. Dazu kommen die Einlagen der persönlich haftenden Gesellschafter Kurt Forberg, Dr. Johannes Zahn und Rudolf Groth, die die Kapitalerhöhung in vollem Umfang mitgemacht haben. Ihre Einlagen sind fast ebenso groß wie die der Kommanditisten, so daß traditionsgemäß die jetzigen und früheren Inhaber und deren Erben mit mehr als der Hälfte am Gesamtkapital des Bankhauses beteiligt sind.

Innerhalb der Kommanditeinlagen hat sich insofern eine Verschiebung ergeben, als nicht alle Kommanditisten in vollem Umfang an der Kapitalerhöhung teilgenommen haben. Außerdem ist Udo van Meeteren von der Michel-Gruppe neu hinzugekommen. Danach teilen sich die Kommanditeinlagen wie folgt auf: Züricher Handelsbank (über die Algola) mit 2,7 Mill. DM, Berliner Handelsgesellschaft mit 1,8 Mill. DM, Dr. Ernst Schneider (Düsseldorfer Iu HK) mit 1,8 Mill. DM, Udo van Meeteren mit 1,8 Mill. DM, Dr. Glasmacher mit 0,9 Mill. DM, Frau Brunswig mit 0,45 Mill. DM und drei leitende Angestellte der Trinkaus-Verwaltung mit 0,6 Mill. DM. Nmn.