Der Vorstand der Neunkircher-Eisenwerk AG in Neunkirchen/Saar reiht das Geschäftsjahr 1958 in die wirtschaftlich guten Jahre ein. Man hat unter Rückgriff auf die Auftragsreserven die Geschäftstätigkeit weiter ausgedehnt und eine zufriedenstellende Ertragslage erzielt. Dadurch war es möglich, die Rücklagen um reichlich drei Zehntel auf insgesamt 15,7 Mrd. ffrs. zu erhöhen und eine Dividende von 7 1/2 (6) v. H. zu verteilen, Das Unternehmen hat seine Produktionsanlagen weiter ausgebaut und sieht der Rückgliederung mit einiger Ruhe entgegen.

Die Rohstahlerzeugung stieg um 4 v. H. auf 920 000 t, die Röhrenproduktion im Werk Homburg um 7 v. H. auf 152 000 t. Der Gesamtabsatz von 44 (42) Mrd. verteilt sich zu 16,7 v. H. auf die Bundesrepublik, 68,5 v. H. auf Frankreich/Saar und 14,8 v. H. auf die sonstigen Exporte. Im ersten Quartal des laufenden Jahres ist es gefangen, fast ein Drittel der weiterverarbeiteten Erzeugnisse auf dem – bundesdeutschen Markt unterzubringen. Die Preiserhöhungen aus den Lieferungen im französisch-saarländischen Raum haben die Kostensteigerung überkompensiert, so daß der Erlös befriedigend ausfiel. W. G.