Der Lebensversicherungsbestand der gesamten Victoria-Gruppe einschl. der Vorsorge Lebensversicherungs-AG zum Jahresultimo hat fast 2,68 Mrd. DM gegenüber 2,48 Mrd. DM i. V. erreicht. Inzwischen ist in der gesamten Gruppe die Lebensversicherungssumme von 2,8 Mrd. DM überschritten worden. Die Prämieneinnahme der Gruppe (Victoria Leben, Victoria Feuer, Victoria Rück – nach Abzug der Rückversicherungen innerhalb der Gruppe – und Vorsorge) sind im Berichtsjahr von 219 auf 242 Mill. DM, die Sicherheitsmittel und technischen Rückstellungen von 711 auf 821 Mill. DM gestiegen. In Kürze erwarten die Victoria-Gesellschaften die Freigabe ihrer Bestände in Österreich, Portugal und Spanien. Im einzelnen berichtet die Victoria Lebensversicherungs- A G über eine Bestandserhöhung um fast 9 v. H. Die Victoria Feuer-Versicherungs-A G verzeichnete eine Steigerung der Beitragseinnahmen um 14,6 Mill. DM oder 15,9 v. H. auf 106,6 Mill. DM. Der zum 21. Juli einberufenen HV wird vorgeschlagen, die Dividende für die Victoria-Feuer um 2 auf 14 v. H. bei unverändert 4,5 Mill. DM AK zu erhöhen. Die Victoria-Leben erhöht zwar die Dividende nur um 1 auf 11 v. H., schlägt aber gleichzeitig eine Kapitalerhöhung von 2,4 auf 3,5 Mill. DM vor, wobei die neuen Aktien im Verhältnis 2:1 zu pari angeboten werden und bereits vom 1. Juli d. J. an gewinnberechtigt sind. G. G.

Bei der Iduna-Germania Allgemeine Versicherungs-AG, Berlin, hat sich die Konsolidierung im Berichtsjahr 1958 fortgesetzt. Die Prämieneinnahme erhöhte sich auf 51,7 (45,1) Mill. DM. In der Feuerversicherung einschließlich ihrer Nebensparten sowie in der allgemeinen Haftpflicht- und in der Unfallversicherung entstanden Überschüsse, während in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung wiederum ein Verlust zu verzeichnen war, der insbesondere auf einen ungünstigen Verlauf des in Rückversicherung übernommenen Geschäfts zurückzuführen ist. Der Verlust in der Transportversicherung entstand vorwiegend im indirekten Geschäft. Aus einem Reingewinn von 0,20 Mill. DM wird auf das alte Kapital von 1,5 Mill. DM wieder eine Dividende von 8 v. H. sowie ein Bonus von 2 v. H. ausgeschüttet. Hauptaktionär ist die Vereinigte Lebensversicherunganstalt a. G. für Handwerk, Handel und Gewerbe. Wie in der HV bekanntgegeben wurde, hat sich das Geschäft im vergangenen Jahr gebessert. Die Beitragseinnahme ist weiter auf 56,8 Mill. DM gestiegen; sie dürfte sich im laufenden Geschäftsjahr, für das bisher ein recht befriedigender Verlauf zu verzeichnen ist, auf 60 Mill. DM erhöhen. kr

Die Deutscher Herold Volks- und Lebensversicherungs-AG, Bonn, konnte im Geschäftsjahr 1958 bei einem Neuzugang von 168 (182) Mill. DM ihren Versicherungsbestand auf 1312 (1189) Mill. DM erhöhen. Die Beitragseinnahme hat auf 63,4 (59) Mill. DM zugenommen. Bei einem unveränderten günstigen Sterblichkeitsverlauf sind die Versicherungsleistungen auf 17,8 (15,0) Mill. DM gestiegen. Die Deckungsrückstellung wurde um fast 30 Mill. DM auf 220,3 (190,6) Mill. DM heraufgesetzt. Den Rücklagen werden aus dem Ergebnis 1,0 (0,6) Mill. DM zugeführt, wodurch sie auf 3,3 Mill. DM anwuchsen. Der Gesamtüberschuß ist im Berichtsjahr auf 20,1 (16,3) Mill. DM gestiegen. Hieraus wurden der Rückstellung für Beitragsrückerstattung an die Versicherten 19,8 (16,2) Mill. DM oder 98,8 v. H. zugewiesen. Diese Rückstellung erhöhte sich damit auf 74,1 (65,8) Mill. DM. Aus einem Reingewinn von 0,24 Mill. DM werden wieder 12 v. H. Dividende auf 1,2 Mill. DM Grundkapital sowie ein Bonus von 2 v. H. gezahlt.

Die Volkshilfe Lebensversicherungs-A. G., Berlin/Köln, erzielte 1958 einen Gesamtüberschuß von 11,3 (9,8) Mill. DM, aus dem 10,9 (9,6) Mill. der Beitragsrückerstattungs-Reserve zufließen. Zur Sicherstellung der künftigen Leistungen stehen in der Bilanz Rückstellungen in Höhe von 204,1 (173,6) Mill. DM zu Buch; davon entfallen 198,5 (168,4) Mill. DM auf die Deckungsrückstellung. Die Zahl der Versicherungsverträge beträgt jetzt 2,33 Mill. Von dem auf 1064 (961) Mill. DM angewachsenen Gesamtbestand entfallen 840,1 (772,4) Mill. DM auf das Kleinlebensgeschäft und 211,3 (176,9) Mill. DM auf das Großlebensgeschäft. Die Versicherungsleistungen erhöhten sich auf 16 (14,3) Mill. DM. Die Prämieneinnahme stieg um 11,9 v. H. auf 55,2 Mill. DM. Der Neuzugang hatte im Berichtsjahr eine Höhe von 150,4 Mill. DM Versicherungssumme. Der Jahresgewinn von 0,32 Mill. DM ermöglichte die Ausschüttung einer auf 11 (10) v. H. erhöhten Dividende für das im Berichtsjahr auf 3 (2) Mill. DM heraufgesetzte und volleingezahlte Grundkapital.

Die Deutsche Sachversicherung Eigenhilfe AG, Hamburg, konnte im Geschäftsjahr 1958 eine erneute Zunahme des Prämienaufkommens um 15,5 (14,7) v. H. auf 41,63 (36,03) Mill. DM verzeichnen. An der Erhöhung nahmen alle Versicherungszweige teil. Der Bestand an Versicherungen hat um 10,5 v. H. auf 2,63 (2,38) Mill. zugenommen. Die Schadensquote (brutto) ist auf 52,2 (49,5) v. H. gestiegen. Infolge von Rationalisierungsmaßnahmen hat sich dennoch die Kostenlage verbessert. Im versicherungstechnischen Geschäft, wo nur die Allgemeine Haftpflicht mit Verlust arbeitete, während die Kraftfahrzeugversicherung ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis brachte, wurde ein Überschuß von 4,01 (3,32) Mill. DM erzielt, während das übrige Geschäft einen Verlust von 3,84 (3,18) Mill. DM brachte. Die Vermögenserträge sind auf 1,73 (1,37) Mill. DM gestiegen. Unter den Vermögensanlagen hat sich der Bestand an Wertpapieren auf 16,03 (10,32) Mill. DM – und an Schuldscheindarlehen – auf 4,68 (3,65) Mill. DM besonders stark erhöht. Die Bilanzsumme ist auf 33,52 (28,99) Mill. DM angewachsen. Die Schadensrückstellung wurde auf 6,62 (5,42) Mill. DM aufgestockt. Nach Zuweisung vom 1,80 (0,90) Mill. DM an die freie Reserve belaufen sich die Rücklagen auf 5,50 Mill. DM. Aus einem Reingewinn von 0,28 (0,19) Mill. DM werden wieder 5 v. H. Dividende auf 1,8 Mill. DM eingezahltes Aktienkapital (nom. 2,4 Mill. DM) verteilt. Vorgetragen werden 0,18 Mill. DM.

Die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG., Hamburg, die am 29. April auf ihr 60jähriges Bestehen zurückblicken konnte und unter den deutschen Lebensversicherern der Versicherungssumme nach an vierter und der Zahl der Versicherten nach an zweiter Stelle steht, verzeichnete im Geschäftsjahr 1958 unter Einfluß des Zugangs bei der 1957 übernommenen Hansa Lebensversicherung A. G. einen Neuzugang von 575,53 (515,27) Mill. DM. Damit ist – im Gegensatz zur allgemein beobachteten Tendenz – sogar ein, und zwar um 12 v. H. höheres Ergebnis als im voraufgegangenen Geschäftsjahr erzielt worden, das durch den Abschluß von Befreiungsversicherungen begünstigt war. Der auf den 15. Juli einberufenen HV des Unternehmens, an dem mit je 30 v. H. die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, die Allianz-Versicherungs-A.G. und die Versicherungsgesellschaft Svea-Norman A.B., Göteborg, beteiligt sind, wird eine Dividende von 7 (6) v. H. auf das eingezahlte Kapital von 1,1 Mill. DM vorgeschlagen; außerdem sollen 42 000 DM auf das ausstehende Aktienkapital (nom. 3 Mill. DM) eingezahlt werden. Im ersten Halbjahr 1959 überstieg der Versicherungszugang das Niveau der gleichen Vorjahrszeit abermals um 15 v. H. Der Versicherungsbestand erhöhte sich auf 2,3 Mrd. DM. ff.