Die Nord-Deutsche Lebensversicherungs-A.G., Hamburg, hat in dem wiederum befriedigend verlaufenen Geschäftsjahr 1958 ihren Versicherungsbestand um 9,4 v. H. auf 96,36 (88,07) Mill. DM erhöhen können. Die Beitragseinnahme stieg auf 4,50 (4,18) Mill. DM. Die Leistungen für Versicherungsfälle beliefen sich auf 1,61 (1,52) Mill. DM. Der durchschnittliche Zinsertrag der Kapitalanlage stieg, auf 5,89 (5,59) v. H. Aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres werden der Rückstellung für Beitragsrückerstattung 0,87 (0,75) Mill. DM und der freien Rücklage 0,055 (0,12) Mill. DM zugewiesen. Es verbleibt ein Überschuß von 28 442 (24 067) DM, aus dem auf Beschluß der Hauptversammlung 12 (10) v. H. Dividende auf das zur Hälfte eingezahlte Grundkapital von 450 000 DM, das sich zu 67 v. H. in Händen der Nord-Deutsche Versicherungs-Gesellschaft befindet, verteilt wurden. Die Rücklagen haben eine Höhe von 0,35 (0,29) Mill. DM, die Deckungsrückstellung von 19,04 (17,07) Mill. DM und die Rückstellung für Beitragsrückerstattung von 3,09 (2,61) Mill. DM.

Die Leipziger Verein-Barmenia Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit, Hamburg, berichtet über eine erfreuliche Weiterentwicklung im Geschäftsjahr 1958. Das Neugeschäft beträgt 48,9 Mill. DM. Es liegt um 25 v. H. über dem Ergebnis des Jahres 1956. Infolge des Wegfalls der Befreiungsversicherungen (Angestelltenversicherungspflicht) konnte erwartungsgemäß das Ergebnis des Jahres 1957 (59,9 Mill. DM) nicht wieder erreicht werden. Das gute Geschäftsergebnis gestattet im Jahre 1960 in der Groß-Lebensversicherung wieder eine Gewinnausschüttung in Höhe von 8,– DM für je 1000,– DM Versicherungssumme zuzüglich 2 v. H. der Summe der (ab 1949) gezahlt ten Jahresbeiträge. Als Schlußgewinnanteil im Erlebensfall werden im Jahre 1960 – gestaffelt nach Beginnjahren – 36 bis 266 Promille der DM-Versicherungssumme zuzüglich 42 bezw. 38 v. H. des Jahresbeitrages ausgeschüttet. Der bisherige Verlauf des neuen Geschäftsjahres läßt weiterhin eine günstige Entwicklung erwarten.

Die "Alte Volksfürsorge" Gewerkschaftlich-Genossenschaftliche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Hamburg, legte der Hauptversammlung den Jahresabschluß 1958 vor. Im Berichtsjahr wurde von der Gesellschaft die sog. "Ablaufsaktion" erfolgreich durchgeführt. Die Ablaufsaktion, die rund 770 000 Versicherungen umfaßte und Auszählungen an die Bezugsberechtigten in Höhe von 220 Mill. DM mit sich brachte, hat ihren Ursprung in der 1948 anläßlich der Währungsreform von der "Alte Volksfürsorge" vorgenommenen Umstellung des Klein-Lebensversicherungs-Bestands von Reichsmark auf Deutsche Mark. Diese Umstellung basierte auf einem eigenen Plan der Gesellschaft, der von der amtlichen Regelung abwich. Die Ablaufsaktion hatte eine beachtliche Minderung des Versicherungsbestandes zur Folge. Die Gesellschaft bemühte sich daher, diese Bestandsverringerung durch Abschluß von sog. Anschlußversicherungen" mit den ausscheidenden Versicherten auszugleichen. – Ein beachtliches Normalgeschäft führte mit den Anschlußversicherungen zusammen zu dem Rekordergebnis von 648 000 abgeschlossenen Versicherungen mit einer Versicherungssumme von 520 Mill. DM. Der Gesamtbestand betrug Ende 1958 3,4 Mill. Verträge mit einer Versicherungssumme von 2,5 Mrd. DM.