Gewissermaßen als Tüpfelchen auf dem i ihrer beendeten Neuordnung haben die Rheinischen Stahlwerke, Essen, den Grundstein zu einem neuen Verwaltungsgebäude gelegt. Die Rheinstahl-Verwaltung wird künftig in einem Hochhaus von 80 m Höhe residieren; sie arbeitet heute verstreut an zahlreichen Punkten in Essen, Düsseldorf, Mülheim und Bottrop. Die Rheinischen Stahlwerke besitzt heute 10 Vorstandsmitglieder; und die Verwaltung umfaßt weit über 300 Mitarbeiter. In den – rechtlich selbständigen – Tochtergesellschaften wirken fast 100 Vorstände und Geschäftsführer mit über 81 000 Mitarbeitern. Wenn auch die Gesellschaft dem Dezentralisierungsprinzip überzeugt huldigt, so besteht doch die Notwendigkeit, die Hauptverwaltung mit den wichtigsten Verbindungsgliedern unter einem Dach zu vereinen. In das neue Hochhaus will die Rheinstahl-Verwaltung im Jahre 1961 einziehen. nm