Zu unserem Leitartikel „Apostel Paulus und die DDR“, der vier Fragen zur Diskussion stellte, sind viele Stellungnahmen eingegangen, von denen wir hier eine Auswahl abdrucken. Das Problem, worum es geht, lautet: Gilt der Satz „Jedermann sei Untertan der Obrigkeit ...“ auch im totalen Staat, der dadurch gekennzeichnet, ist, daß er selbst bestimmt, was gut und böse ist. Ulbricht sagt: „Gut ist, was der Durchführung des Kommunismus nützt.“ Die vier Fragen lauteten: 1. Wenn jede Obrigkeit von Gott ist, ist es dann für den Christen gleichgültig, in welchem politischen System er lebt? 2. Besteht ein Unterschied zwischen einer unchristlichen und einer antichristlichen Staatsordnung? 3. Wann darf oder muß der Bürger Widerstand leisten? 4. Und wann der Christ?