Von den siebenundzwanzig deutschen Wintersportplätzen, deren Höhenlage in einer vierstelligen Zahl ausgedrückt wird – die also wenigstens 1000 Meter hoch liegen –, befinden sich nur neun im Hochgebirge, aber doppelt soviel im Mittelgebirge: die neun am nördlichen Alpenrand, 15 im Schwarzwald und drei im Bayerischen Wald.

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Vier österreichische Wintersportplätze sind der westdeutschen Bundesrepublik wirtschaftlich angegliedert: Außer Riezlern, Hirschegg und Mittelberg im Kleinen Walsertal, das durch einen mächtigen Gebirgskamm von Vorarlberg getrennt ist, die weniger bekannte Enklave Jungholz im Allgäu, unweit der Jochstraße.

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Das Zugspitzplatt ist der höchstgelegene und schneesicherste deutsche Wintersportplatz. Dort dauert die Skisaison am längsten. Es friert dort an 301 Tagen im Jahr und schneit an 171 Tagen, haben die Meteorologen festgestellt. Am Schneefernerhaus kann man noch Ski laufen, wenn in Garmisch-Partenkirchen am Fuße der Zugspitze schon die Blumen blühen.

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Von den 268 Wintersportplätzen, die es nach dem Verzeichnis der Deutschen Zentrale für Fremdenverkehr in der Bundesrepublik gibt, ist Torfhaus im Harz der kleinste. Er hat nur zwölf Fremdenbetten. Von dort aus unternahm Goethe im Dezember 1777 den denkwürdigen ersten Brockenaufstieg im Winter.