FÜR Schüler, Studenten und alle, die nie auslernen, eine neue Taschenbuchreihe –

„Was weiß ich?“ („Que sais-je?“) – Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts; Verlag Johannes Maria Hoeppner, Hamburg; jeder Band etwa 125 bis 150 S., 2,20 DM.

SIE ENTHÄLT bisher zehn Bände, nämlich: „Die Geschichte der Sowjetunion“, „Die moderne Malerei“, „Die Meister des Jazz“, „Der Existentialismus“, „Die amerikanische Literatur“, „Die Geschichte des Theaters“, „Die großen Philosophien“, „Deutschland unter Hitler“, „Entwicklungsstufen der Jugend“, „Die russische Literatur“.

SIE GEFÄLLT als ganzes, weil sie eine Lücke zwischen den beiden anderen großen enzyklopädischen Taschenbuchreihen ausfüllt: Das „Fischer-Lexikon“ möchte einen systematischen Überblick über weite Wissensbereiche bieten, „Rowohlts deutsche Enzyklopädie“ möglichst aufsehenerregende Abhandlungen über Einzelfragen – „Was weiß ich?“ dagegen nüchterne, knappe Einführungen in viele verschiedene Gebiete des theoretischen und praktischen Wissens. Einführungen, wohlgemerkt – mehr will und kann die Reihe nicht leisten. (Im einzelnen wäre freilich anzumerken, daß die deutschen Fassungen bisher nicht alle gleich gut sind; daß die Reihe in Deutschland nur dann ebenso nützlich sein kann wie in ihrem heimischen Frankreich, wenn der Inhalt mancher Bände ein wenig auf die andersgeartete Neugier des deutschen Lesers abgestimmt wird; und daß zumindest ein Namensregister am Ende den Bänden keinen Schaden täte.) D.E.Z.