Die zur Bubiag-Gruppe gehörende Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG, Köln, hat 1958/59 (30.6.) nach längerer Unterbrechung einen erheblichen Teil der zur Wiederanlage bestimmten Mittel in echte Beteiligungen umgetauscht. Im Inland wurde eine 26prozentige Beteiligung an der Waggonfabrik Uerdingen sowie ein Paket von über 25 v. H. der Aktien der New York-Hamburger Gummi-Waaren Compagnie in Hamburg-Harburg erworben. Der Kaufpreis wurde in der ersten Hälfte des Berichtsjahres gezahlt, während die Erträge daraus erst 1959/60 zugeflossen sind, so daß dadurch die Erfolgsrechnung für 1958/59 nachteilig beeinflußt worden ist. Im Ausland sind 600 000 $ Vorzugsaktien der Wirehold Investments Limited, Toronto, übernommen worden. 70 v. H. des Kapitals wurden von der Westfälische Union Aktiengesellschaft für Eisen- und Drahtindustrie in Hamm gestellt. Die zu Anfang des Krieges liquidierte Gesellschaft für Elektrizitätswerte in Glarus (Schweiz), die ein Kapital von 6,0 Mill. sfr hatte, ist mit 100 000 Schweizer Franken Kapital wieder ins Leben gerufen worden. Ferner wurde in Montreal unter dem Namen Likra Limited eine Gesellschaft gegründet, die nur administrativen Zwecken dient.

Von den Beteiligungen hat die Elican Development Company Ltd. Montreal eine Dividende von 62 500 $ ausgeschüttet. Die Wirehold Investments Ltd. entwickelte sich zufriedenstellend. Bei der New York-Hamburger Gummi-Waaren Compagnie wird wieder mit einer angemessenen Ausschüttung (1958: 10 v. H.) gerechnet. Das gleiche gilt für die Waggonfabrik Uerdingen. Die Aktiengesellschaft Vulkan erzielte 1958/59 (31. 3.) den höchsten Nachkriegsumsatz und erhöhte die Dividende auf 8 (7) v. H. Die Frankfurter Präzisions-Werkzeuge-Fabrik Günther & Kleinmond GmbH, Frankfurt, hat eine günstige Entwicklung gehabt.

Es werden wieder 6 v. H. Dividende und ein einmaliger Bonus von 3 v. H. vorgeschlagen. Den Sonderrücklagen sind 2,6 Mill. für fällig werdende Steuern früherer Jahre entnommen worden. Ein nicht beanspruchter Teil von 0,51 Mill. ermöglichte den Bonus. Ga.