Die Vereinsbank in Nürnberg hat 1959 ihr Eigenkapital von 13 auf 19 Mill. DM erhöht. Neben einer Rücklagenzuweisung von 1,58 (2,10) Mill. DM gingen aus dem Agio der Kapitalerhöhung (um 2 auf 8 Mill.) 2,42 Mill. DM in die Rücklagen. Nach einer weiteren Zuweisung aus dem Ertrag übersteigen die Rücklagen nun das Grundkapital um 37,5 v. H. Die Hauptversammlung am 5. Mai soll eine auf 13 (11) v. H. erhöhte Dividende billigen. Gleichzeitig soll der Vorstand ermächtigt werden, das Grundkapital innerhalb von drei Jahren bis auf 12 Mill. DM zu erhöhen.

Bei einem Zuwachs der Bilanzsumme von 27 (33) v. H. auf 504 Mill. DM wurden dem Institut Neuemissionen von 80 (50) Mill. DM Pfandbriefen und von 10 (66) Mill. DM Kommunalobligationen genehmigt. Bei insgesamt um 22 v.H. geringeren Neuemissionen als im Vorjahr steht der Zunahme bei Pfandbriefen um 60 v. H. ein Rückgang der Kommunalschuldverschreibungen um 84 v. H. gegenüber. Unter Einbeziehung des Vorverkaufs betrug der Erstabsatz fast unverändert 88,86 (89,52) Mill. DM. t. r.