Die Deutsche Unionsbank GmbH in Frankfurt ist die Hausbank des schwedischen Zündholzkonzerns und Regionalbank mit einem breiten Industriegeschäft. Sie vermochte im abgelaufenen Jahr ihre Bilanzsumme um 15 auf 135 Mill. DM zu erhöhen. Die 1959 erwirtschafteten Erträge entsprechen denen des vorangegangenen Jahres. Es wird die gleiche Dividende, nämlich 12 v. H. und 2 v. H. Bonus gezahlt. Den Rücklagen wurde mehr als eine halbe Mill. DM zugeführt. Sie betragen jetzt 4 Mill. DM, die gesamten ausgewiesenen Mittel 14 Mill. DM. Dies sind fast 10 v. H. der Bilanzsumme, was guten ausländischen Gepflogenheiten entsprechen dürfte

Die Beteiligungen haben sich um etwa eine halbe Mill. DM erhöht, und zwar durch Kapitaleinlage bei dem Hamburger Bankhaus Carlo Z Thomsen. Die Unionsbank ist hier alleiniger haftender Geschäftsinhaber. Das Hamburger Bankhaus dürfte entsprechend dem Charakter des Platzes mehr Kredite herauslegen als Einnahmen hereinnehmen. Hierauf dürfte es zurückzuführen sein, daß die von der Unionsbank an Kreditinstitute gegebenen Debitoren relativ groß sind. Nach den Angaben der Bilanz betragen die gesamten Forderungen an Konzernunternehmen, d. h. an den Zündholzkonzern und das Bankhaus Thomsen 8,7 Mill. DM. Dieser Hinweis in der Bilanz läßt erkennen, daß das nichtkonzerneigene Geschäft der Unionsbank beachtlich sein muß.

W. R.