Die Norddeutsche Hochseefischerei AG in Bremerhaven, die mit elf Trawlern zu den größeren Unternehmen der deutschen Hochseefischerei gehört, konnte im Geschäftsjahr 1959 mengenmäßig größere Fangergebnisse erzielen. Der Anstieg des Rohertrags auf 4,93 Mill. DM also um nur 0,09 Mill. DM gegenüber dem Vorjahr zeigt indes schon die Rückläufigkeit der erzielten Erlöse, die zum Teil auf die spürbar gestiegene Einfuhr frischer ausländischer Heringe während der Heringssaison zurückzuführen ist. Der höhere Rohertrag wurde durch die gestiegenen Aufwendungen, insbesondere für Personalkosten, voll ausgeglichen, so daß nur ein Reingewinn von wieder 0,2 Mill. DM verbleibt, aus dem auch diesmal wieder zehn Prozent Dividende auf 2 Mill. DM Stammaktien und sechs Prozent Dividende auf 5000 DM Vorzugsaktien ausgeschüttet werden sollen.

Die Verwaltung der Scheidemandel-Motard-Werke AG (Berlin) schlägt für das Geschäftsjahr 1959 eine um 1 auf 13 v. H. erhöhte Dividende auf 7,6 Mill. DM Grundkapital vor. Hauptversammlung am 2. Juni in Hamburg.