Am Golf von Ajaccio hat die französische Gesellschaft „Auberges du Soleil“ das Feriendorf Marina Viva eingerichtet. Es liegt, vierzehn Kilometer von Ajaccio entfernt, gegenüber den „Iles Sanguinaires“. Das Klubhaus des Dorfes steht in unmittelbarer Nähe des ausgedehnten Strandes. Die aus festem Mauerwerk erbauten Wohnpavillons enthalten jeweils sechzehn Zwei-Bett-Zimmer, von denen man freien Blick aufs Meer hat.

Für die Olympischen Spiele in Rom stehen – entgegen anderen Meldungen – noch einige tausend Privatzimmer zur Verfügung. Die staatlich festgesetzten Preise betragen zwischen 12 und 25 Mark für Einbettzimmer und etwa 20 bis 42 Mark für Doppelbettzimmer je Nacht. Anmeldungen beim Ufficio Alloggi Olimpiadi 1960, Piazza Barberini 21, Rom.

Atlantikluft in Bad Harzburg. Klimaforscher haben festgestellt, daß durch den Radau-Fallwind – eine meteorologische Merkwürdigkeit – in mehreren hundert Metern Höhe über Bad Harzburg Atlantikluft mit der Luft des Fichtenbergwaldes gemischt und in die Stadt getragen wird. Der Radau-Fallwind bringt eine dauernde Lufterneuerung mit sich, wie sie unter den Dunstglocken der Großstädte unmöglich ist.

Bad Wiessee. In jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Balneologischen Institut der Universität München wurde die Jod-Schwefel-Kur entwickelt. Nachdem schon in der Kurzeit 1958 mit Besprühungsbädern medizinische Erfolge erzielt worden sind, wurde für die Kurzeit 1959 die Zahl der Besprühungsbäder vermehrt.

Auch das genügt nicht mehr, so daß jetzt für die Kurzeit 1960 zwei moderne Pavillons mit acht Besprühungsanlagen zur Verfügung stehen werden. In eingehender ärztlicher Beobachtung konnte nachgewiesen werden, daß bei dieser Art der Bäder nicht nur der hydrostatische Druck und damit auch die geringste Kreislaufbelastung so gut wie ausgeschlossen ist, sondern daß auch eine noch intensivere Aufnahme von Jod und Schwefel durch den Körper stattfindet, als dies bei den üblichen Wannenbädern der Fall ist.

Von Travemünde nach Helsinki verkehrt zwischen dem 28. Mai und dem 30. August 1960 jeden Dienstag das Motorschiff „Wellamo“ (Abfahrt 20 Uhr, Ankunft in Helsinki donnerstags um 20 Uhr). Ab Helsinki fährt die „Wellamo“ jeden Sonnabend um 12 Uhr (Ankunft in Travemünde montags, 11 Uhr). Die „Wellamo“ transportiert auch Personenautos.

Das am Rhein gelegene Honnef unweit Bonn ist jetzt als Heilbad anerkannt worden. Damit haben die Bemühungen von Bad Honnef um den Ausbau seines Mineralbades auf der Rheininsel Grafenwerth einen erfreulichen Abschluß gefunden. Zur Zeit wird in Bad Honnef ein Sanatorium mit 120 Betten errichtet, das aus der Grafenwerther Quelle versorgt wird. Vom 1. Juli an sollen dort Kurgäste mit Magen-, Darm- und Stoffwechselerkrankungen aufgenommen werden.

Im Schwarzwald haben sich die in den dreißiger Jahren am Feldberg ausgesetzten Gemsen gut vermehrt. Man zählt ihrer zur Zeit achthundert.