Von Wolfgang Ebert

Sind Sie Heinrich Hiselbart?“ fragte mich der Mann mit der dunkelblauen Sonnenbrille, der ich an meinen Tisch in der Espresso-Bar gesetzt hatte.

„Nein“, erwiderte ich, „ich bin Wolfgang Ebert, wenn Ihnen das etwas sagt.“ Es sagte ihm nichts.

„Ich suche ganz Deutschland nach Heinrich Hiselbart ab. Wahrscheinlich versteckt er sich“, sagte der Mann.

„Hat er was auf dem Kerbholz?“ wollte ich wissen.

„Nein. Er ist Autor. Ich bin vom Fernsehen. Wir bereiten das vierte Programm vor.“

„Ich denke, jetzt geht’s erst mal um das zweite?“ sagte ich.