Die Jute-Spinnerei und Weberei Bremen erzielte im Geschäftsjahr 1959 einen Bilanzgewinn von 0,27 Mill. DM, der zum Abbau des Verlustvortrages auf 0,29 Mill. DM dienen soll. Dieser Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Wie das Unternehmen mitteilt, war wegen des Strukturwandels am Markt für Juteerzeugnisse und wegen des Mangels an Arbeitskräften eine volle Auslastung der Kapazität beider Werke des Unternehmens nicht zu erwarten, so daß die Produktion in D. menhorst konzentriert und das Werk in Bremen verkauft wurde. Der Buchgewinn aus dem Verkauf des Bremer Werkes wurde zur Deckung jener Aufwendungen gebraucht, die im Zusammenhang mit dem Auslaufen des Werkes Bremen, der Umsetzung nach Delmenhorst und mit den dort entstandenen Anlaufkosten stehen, zudem auch zum Abbau des Verlustvortrages aus 1958. Der Auftragsbestand sichert eine mehrmonatige Vollbeschäftigung.