Die Neue Serie“, heißt es in den Werbeankündigungen des S. Fischer Verlags, „bringt wichtige ältere und neuere Werke der Literatur, der Geschichte und Politik in einem neuen Buchtypus, ‚Paperback‘, der sich durch Einband und Ausstattung von den üblichen Buchformen unterscheidet.“

Unterscheidet – wie? Vom gebundenen Buch zunächst durch den weichen, glanzkaschierten Pappeinband – „gelumbeckt“, wie bei den meisten Taschenbuchreihen, durch das ein wenig schlechtere Papier und den niedrigeren Preis; vom Taschenbuch hingegen durch stärkeren Umfang, einen größeren Satzspiegel und ebenfalls – und zwar ganz wesentlich – durch den Preis.

Die vier ersten Bände der „Neuen Serie“ des S. Fischer Verlags in Frankfurt –

Raymond L. Bruckberger: „Amerika – die Revolution des Jahrhunderts“; 384 S., 7,80 DM

Thomas Mann: „Doktor Faustus“; 547 S., 9,80 DM

Eugene O’Neill: Meisterdramen („Unterm karibischen Mond“; „Kaiser Jones“; „Der haarige Affe“; „Trauer muß Elektra tragen“; „Ein Mond für die Beladenen“; „Eines langen Tages Reise in die Nacht“); 404 S., 7,80 DM

Leo Trotzki: „Geschichte der russischen Revolution“; 768 S., 11,80 DM sollen helfen, jene Lücke zu füllen, die in Deutschland zwischen dem Taschenbuch und dem Bücherschrank zierenden „richtigen“ Buch klafft. Sie wenden sich an alle jene Leser, die gerne Bücher kaufen, sich chronischen Geldmangels halber jedoch auf die Benutzung öffentlicher oder akademischer Bibliotheken verwiesen sehen – zum Beispiel an die Studenten.