Die Rosenthal-Porzellan AG, Selb/Bayern, hat den Export im Geschäftsjahr 1959 um 18 v. H. erhöhen können. Mit dem um rd. 11 v. H. auf 118 Mill. DM gestiegenen Gesamtumsatz war Rosenthal zu 17 v. H. am Umsatz der westdeutschen Geschirr- und Zierporzellanindustrie beteiligt. Das Rosenthal-Glaswerk in Bad Soden setzte 51 v. H. mehr um als im Vorjahr. Bei technischem Porzellan wie Laboratoriumsgeräten und Widerstandsporzellan war die Entwicklung ebenfalls günstig. Das in 14 Monaten errichtete neue Werk Thomas am Kulm soll in weitgehend mechanisierter Fertigung Qualitätsporzellan herstellen.

Die Hauptversammlung beschloß eine Dividende von unv. 12 v. H. auf 10,8 Mill. DM Stammaktien sowie eine Vorzugsdividende von 4,5 v. H. auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen. Außerdem wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. Juni 1961 das Stammkapital um bis zu 0,7 Mill. DM zu erhöhen. V. D.