Die Deutsche Schiffahrtsbank AG, Bremen wenn man so will, das größte Institut seine Art, erzielte im Geschäftsjahr 1959 ein wieder zufriedenstellendes Ergebnis. Der Geschäftsumfang konnte nochmals ausgeweitet werden, wobei allerdings ein gleich starkes Neugeschäft wie in der Vorjahren nicht wieder erreicht werden konnte Schließlich hat der Ausbau der deutschen Handelsflotte seinen Höhepunkt deutlich überschritten der Tonnagezuwachs war entsprechend auch kleiner. Immerhin wurden von dem Institut im Berichtsjahr noch 63,4 Mill. DM neue Darlehen abgeschlossen, gegenüber 77,2 Mill. DM im Jahr vorher. Unter Berücksichtigung der Darlehensrückflüsse war zum Jahresschluß ein um rund 35 Mill. DM auf etwa 309,6 Mill. DM angewach seier Bestand an Schiffshypotheken gegeben.

Das Geschäft war trotz rückläufiger einmaliger Einnahmen, insbesondere der Darlehensprovisionen, befriedigend, weil sich der Überschuß aus dem laufenden Geschäft absolut wie relativ verbesserte. Zinsrückstände waren an Schluß des Berichtsjahres nicht zu verzeichnen Die gestundeten Tilgungsraten haben sich gegen über 1958 nur unbedeutend erhöht. Dies ist angesichts der Belastungen, die die Schiffahrt auch 1959 zu überwinden hatte, gewiß kein schlechte: Zeugnis für die Struktur des Schiffskreditgeschäft und damit zugleich für das Schiffspfandbrief geschäft. Der auf 21,9 (1958: 19,1) Mill. DM an gewachsene Jahresertrag ermöglichte wieder an gemessene Abschreibungen und Wertberichtigun gen sowie Rückstellungen. Den offenen Rücklagen wurden wiederum 1 Mill. DM zugeführt, so daß diese sich jetzt auf 5,6 Mill. DM belaufen. De Gewinn von 0,72 Mill. DM ist auf eine wieder neunprozentige Dividende auf das im Berichts jahr um 1 Mill. DM auf 8 Mill. DM erhöht! Grundkapital zugeschnitten. Sm