Im Rahmen der günstigen Wirtschaftsentwicklung des letzten Jahres hat auch die Hessische Landesbank – Girozentrale, Frankfurt am Main, 1959 ihren Geschäftsumfang erneut ausdehnen können. So stiegen die Bilanzsumme von 3,7 auf 4,4 Mrd. DM, die Einlagen und Nostroverpflichtungen von 1,06 auf 1,11 Mrd. DM, das langfristige Geschäft von 1,1 auf 1,4 sowie das Treuhandgeschäft von 1,2 auf 1,4 Mrd. DM. Die Bilanzsumme der Bausparkasse erhöhte sich von 255 auf 328 Mill. DM. Insgesamt erhöhten sich die Umsätze der Bank 1959 von 97 auf 116 Mrd. DM, d. h. um 20 v. H. Wie der Vorstandsvorsitzende, Staatssekretär a.D. Dr. Herbert Laufe, mitteilte, wird angesichts des erhöhten Geschäftsvolumens der Bank kurz über lang eine Erhöhung des derzeitigen Gesellschaftskapitals, das im Frühjahr 1959 von 15 auf 30 Mill. DM erhöht worden war (von der Erhöhung sind noch 5 Mill. DM bis zum 30. Juni d. J. einzuzahlen), zur Diskussion stehen.

Der gesetzlichen Rücklage sind in der Gewinn- und Verlustrechnung 5 Mill. DM zugeführt worden. Weitere 2,25 Mill. DM werden als Zuweisung an sonstige Rücklagen ausgewiesen. Sie stellen den in der Versammlung der Gewährsträger im Frühjahr beschlossenen Beitrag der Bank zur Kapitalerhöhung aus dem Gewinn des Jahres 1959 dar. Nach der Zuweisung von insgesamt 0,7 Mill. DM zur Sicherheitsrücklage wird das eingezahlte Stammkapital für das Jahr 1959 mit 6 v. H. verzinst. V.D.