Die Harpener Bergbau AG (Dortmund) erzielte in den ersten fünf Monaten 1960 einen Umsatz von 198 Mill. DM, im Monatsmittel also rund 40 Mill. DM gegenüber 34 Mill. DM im Durchschnitt 1959. Vorstandsmitglied J. Fischer gab vor Journalisten ein ziemlich optimistisches Bild, in dem auf die bessere Ertragslage und die konsolidierte Bilanzstruktur hingewiesen wurde. Die Förderung von Januar bis einschl. Mai 1960 betrug rd. 2,59 Mill. t Steinkohle (5,3 vH der Ruhrförderung), die Kokserzeugung belief sich auf 1,05 Mill. t (Ruhranteil 7,2 vH). Die Belegschaft ging auf 22 611 (Ende 1959: 23 434) Personen zurück, die Schichtleistung unter Tage ist auf 2,085 (1,815) gestiegen. Ende Mai 1960 waren 916 000 t Kohle und Koks auf Halde gegenüber rund 1,122 Mill. t Ende 1959. In den ersten fünf Monaten 1960 brauchten Feierschichten nicht eingelegt zu werden. Insgesamt war nach dem Sprecher das Ergebnis in den ersten fünf Monaten 1960 erheblich besser als in den Vergleichsmonaten 1959. Die Ergebnisrechnung 1959 schließt ausgeglichen ab.

Bei der Schleswig-Holsteinischen Westbank hat die HV die Erhöhung des Grundkapitals von 5,3 Mill. durch Umwandlung von "Sonstigen Rücklagen" auf 8,48 Mill. DM beschlossen, ferner die Erhöhung des Grundkapitals um 20 000 auf 8,5 Mill. DM. Diese Aktien sollen bestmöglichst im Interesse der Gesellschaft verwertet werden. Für 1959 werden 16 vH Dividende und 2 vH Bonus gezahlt.