Bei den Vermögensanlagen der Vereinigte Lebensversicherungsanstalt A. G. für Handwerk, Handel und Gewerbe, Hamburg, fällt per 31. Dezember 1959 der ungewöhnlich hohe Anteil der Hypotheken (mit 163 Mill. etwa ein Drittel) an den Vermögensanlagen auf. Er kennzeichnet die Geschäftspolitik der Gesellschaft, die auf die Belange des gewerblichen Mittelstandes abgestellt ist und diesen im Rahmen des Möglichen zinsgünstig mit Kapital versorgt, was natürlich in erster Linie durch Hypothekengewährung geschehen kann. Obwohl bei den "Beteiligungen und Wertpapieren" per Saldo ein Zugang auf 57,6 (41,5) Mill. DM zu verzeichnen ist, wurde in 1959 ein beträchtlicher Teil der Aktien verkauft. Der daraus erlöste Buchgewinn betrug 13,2 Mill. DM. Die Gesellschaft hat ihn dazu benutzt, um der Rückstellung für Beitragsrückerstattung einen möglichst hohen Betrag, nämlich 33 (20,6) Mill. DM zuführen zu können. Im übrigen war das Geschäftsjahr 1959 ungewöhnlich erfolgreich: Zuwachs der Versicherungssumme um 537 Mill. auf 2,8 Mrd. DM. Inzwischen wurde die 3-Milliarden-Grenze überschritten. Diese Tendenz hält an. Auch bei der Tochtergesellschaft iduna-Germania Allgemeine Versicherungs-AG, die sämtliche Sachversicherungszweige betreibt, verlief alles zufriedenstellend. ue