Eine Gruppe deutscher Firmen unter Führung von Demag und Krupp hat mit der britischen "Metallurgical Equipment Export Company" einen Vertrag über den Bau eines Stahlwerks in Persien (Jahreskapazität 300 000 t) abgeschlossen. Das Werk soll bei Abadan entstehen und wird das bedeutendste deutsche Projekt seit Rourkela sein.

Die jüngsten Kreditbeschränkungen in Großbritannien und der Erfolg der amerikanischen "Kompakt"-Wagen scheinen erhebliche Auswirkungen auf die britische Automobilindustrie zu haben. Die Vauxhall-Automobilwerke haben die Preisbindung für die Autohändler aufgehoben. Ein Händler setzte daraufhin die Preise um 50 bis 134 Pfund (588 bis 1617 DM) herab; das ist ein Preissturz, wie er in der Automobilindustrie zuvor noch nie vorgekommen ist.

Die Sowjetunion wird auf Kuba ein Stahlwerk mit einer Jahreskapazität von 1 Mill. t errichten. Die Anlage gehört zu 56 Industrieprojekten, deren Bau der Leiter des kubanischen Amtes für Bodenreform Jiminez während seines kürzlichen Besuches im Ostblock vertraglich vereinbart hat.

Wie das "Wall Street Journal" meldet, haben in den vergangenen 18 Monaten mehr als 100 amerikanische Firmen sich entweder in der Schweiz niedergelassen oder Filialen und Tochtergesellschaften gegründet. Die Gesamtzahl der in der Schweiz tätigen US-Firmen beträgt damit rund 300.