Die Zusammenlegung von Kolchosen zu "Agrostädten" macht in der Sowjetunion weitere Fortschritte. Gegenwärtig gibt es nur noch 50 000 Landwirtschaftskollektive, die jedoch bis zu 30 Dörfer umfassen. 1956 gab es noch 84 000 Kollektivbetriebe und 1940 gar 236 000 Kolchosen. Ziel der Zusammenlegung ist es laut Tass die Zahl der Landwirtschaftskollektive innerhalb von 20 Jahren auf rund 12 000 zu verringern. Dabei soll jeweils eine "stadtähnliche Siedlung" mit 2000 bis 3000 Bewohnern das Zentrum eines solchen Kollektivs sein.