Sechzig Prozent der Eigentümer der bisher von der Hamburger Gesellschaft für Wohnungseigentum und Familienheim (GEWOFA GmbH) gebauten 1055 Wohnungen sind Arbeiter und Angestellte. Das Unternehmen blickt in diesen Tagen auf eine sechsjährige Tätigkeit zurück. Obwohl privatwirtschaftlich organisiert, arbeitet die Gesellschaft wie die gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmungen ohne Gewinn. Um die weiteren umfangreichen Aufgaben erfüllen zu können, ist das Gesellschaftskapital von 1 auf 1,5 Millionen DM erhöht worden. Die Pläne sehen bis Ende 1961 den Bau von rund 1500 Wohnungen mit einem Kapitalaufwand von 86,5 Mill. DM vor. Allerdings wird gegenwärtig erwogen, diese Planung zeitlich zu strecken, zum konjunkturpolitisch auf den überhitzten Baumarkt einzuwirken.

Die Volkswohl Krankenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit in Dortmund, konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ein gutes Geschäftserlebnis erzielen. Sowohl die Krankheitskostenversicherung als auch die Krankenhauszusatz- und Tagegeldversichrung brachten einen Neuzugang. Darüber hinaus hat der Krankenversicherung für Auslandsaufenthalte weiter z. genommen. Der Gesamtnettozugang betrug 118 611 Per sonen (14 vH) und lag damit trotz verschiedentlich in der privaten Krankenversicherung beobachteten Stagnationstendenzen noch 10 vH über dem Ergebnis des Jahres 1958. Durch diesen Neuzugang wuchs der Versichertenbestand auf 967 530. Entsprechend erhöhte sich auch das Beitragsaufkommen um 16,40 vH auf 76,83 Mill. DM. Andererseits sind die Schadenleistungen um 7,8 Mill. (16,89 vH) auf 54,3 Mill. DM angestiegen. Das entspricht einer Schadensquote von 73,12 vH gegenüber 71,28 vH.