• SEOUL – Aus den südkoreanischen Wahlen – den ersten seit der Rebellion gegen Syngman Rhee – ist die Demokratische Partei mit einer starken Mehrheit hervorgegangen.

Damit hat Parteichef Dr. John Chang alle Aussichten, erster Ministerpräsident der "Zweiten Republik von Korea" zu werden.

  • NIKOSIA – Hoher Wahlsieg des Erzbischofs Makarios auf Zypern: Seine Anhänger erhielten 30 Sitze im Parlament, die türkischen Nationalisten 15 Sitze. Einzige Oppositionsgruppe werden die fünf Abgeordneten der pro-kommunistischen Akel-Partei sein.

Die Opponenten gegen das Zypern-Abkommen aus der alten Widerstandsbewegung erlitten eine vernichtende Niederlage.

  • WASHINGTON – Die USA-Regierung betrachtet eine Sitzung des Bundestages in Berlin nicht als Provokation.

Washington meint allerdings damit, man müsse damit rechnen, daß Chruschtschow dann seine Drohung, einen Separatfrieden mit der Sowjetzone abzuschließen, wahrmacht.

  • NEW DELHI – Die indische Regierung hat sich geweigert, das Visum für Kao Liang, den Korrespondenten der chinesischen Nachrichtenagentur, zu verlängern, wegen "seiner ständig einseitigen und böswilligen Berichterstattung".