Die Bayerische Landesbodenkreditanstalt, München, hat gegenüber dem Vorjahr das Bilanzvolumen um 18 (14) vH erhöht. Bewilligt wurden in der Berichtszeit insgesamt 15 442 (16 442) Darlehen mit einem Betrag von 472,3 (487,6) Mill. DM, wovon etwa 84 (86)vH auf die Wohnungsbaufinanzierung entfallen, während nahezu 75 (67,7) Mill. für Zwecke der Land- und Energiewirtschaft eingesetzt wurden. Die hierfür erforderlichen Gelder stammen in Höhe von 265,7 Mill. DM – das sind 56,25 vH – aus öffentlichen Wohnungsbaumitteln, der Rest aus Mitteln, die insbesondere durch Verkauf von Landesbodenbriefen und durch Aufnahme von Darlehen beschafft wurden.

Zum Jahresende 1959 verwaltete die Bayerische Landesbodenkreditanstalt 2278,2 (1943,2) Mill. DM in eigener und 696,4 (608,8) Mill. in fremder Rechnung an langfristigen Darlehen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Betrag von rund 82,7 (62,4) Mill. DM. Ein Reingewinn wird nach den für das Institut geltenden gesetzlichen Bestimmungen nicht ausgewiesen. Rund 25 Mill. DM wurden für Abschreibungen und Wertberichtigungen verwendet, 8,5 Mill. DM den Rücklagen zugeführt. – x