Philipp Holzmann verteilt Zusatzaktien

Die Philipp Holzmann AG, Frankfurt/Main., ist ein Bauunternehmen von internationalem Ruf; es liegt im vollen Winde einer weltweiten Konjunktur. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen im Inland eine über dem Durchschnitt des Bauhauptgewerbes liegende Umsatzsteigerung. Das Auslandsgeschäft war etwas rückläufig, aber nur, weil ein mehrjähriger Großauftrag beendet wurde. Der Auftragsbestand der Auslandsabteilung konnte trotz starker internationaler Konkurrenz gehalten werden. Holzmann bemüht sich um einen angemessenen Anteil an den großen Bauprojekten in den Entwicklungsländern. Die gute Konjunktur hält nunmehr seit Jahren an, die Bilanz hat dadurch erheblich an innerer Festigkeit gewonnen.

Die Rücklagen sind mit 9 Mill. DM höher als das Stammkapital mit 7,7 Mill. DM. Die Verwaltung hat hieraus die Folgerung gezogen; sie schlägt der Hauptversammlung vor, das Nennkapital um 5,13 auf 12,9 Mill. zu erhöhen. Auf drei Aktien werden zwei Zusatzaktien ausgegeben. Nach der Umwandlung wird die Bilanz auch weiterhin einen guten Eindruck machen. Die Rückstellungen, die 1958 29 Mill. DM ausmachten, betrugen Ende 1959 35,6 Mill. DM. Sie bestehen zweifellos zu einem guten Teil aus Garantieverpflichtungen aus dem Anlagegeschäft, die nach Ablauf der Fristen frei werden. Die Ertragsrechnung weist auf ein gutes Jahr hin; die Erträge haben sich nicht unwesentlich erhöht. Aus ihnen werden der Rücklage 2 Mill. DM zugewiesen, es verbleibt alsdann ein Reingewinn, auf den eine Dividende von 16 (14) vH auf die Stammaktien bezahlt wird. W. R.