Die im Mehrheitsbesitz holländischer Gruppen befindliche Werft Flensburger Schiffsbau-Gesellschaft, Flensburg, hat für 1959 wieder 10 vH Dividende ausgeschüttet. Die Auftrags- und Arbeitslage war angesichts der ungünstigen Entwicklung in der Werftindustrie starken Belastungen ausgesetzt. Zwar konnten die im ersten Halbjahr von ausländischen Reedereien ausgesprochenen Auftragsannulierungen durch Ersatzaufträge zum Teil ausgeglichen werden, jedoch war der durch die Auftragsannulierungen verursachte Einbruch in die Fertigung nicht zu überbrücken. Die Folge war eine Streckung und Verschiebung des Fertigungsprogramms sowie die Entlassung eines Teils der Belegschaft. Im Berichtsjahr wurden 50 920 (81 750) Tonnen Schiffsneubauten abgeliefert. Der Umsatz ermäßigte sich um 13 vH. Der Auftragsbestand ist auf 171 000 t (177 300 t) zurückgegangen. Ga.