Bei der Deutsche Sachversicherung Eigenhilfe AG, Hamburg, sind die Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 1959 um 12,63 vH auf 46,89 Mill. DM gestiegen. Der Versicherungsbestand hat sich in Berichtsjahr um 9,92 vH auf 2,886 Mill. Versicherungen erhöht. Die Gesamtschadenquote lag mit 50,83 (52,26) rückläufig. Der höchste Prozentsatz der Beitragseinnahmen entfiel mit 22,91 vH übrigens auf die Kraftverkehrsversicherung. Die Feuerversicherung stand an zweiter Stelle. Der Reingewinn wird bei einer Bilanzsumme von 39,07 mit 0,14 Mill. DM ausgewiesen. Mit dem Vortrag aus 1958 erhöht er sich um 0,19 auf insgesamt 0,33. Aus ihm wurde auf den eingezahlten Teil des AK von 1,8 Mill. DM eine Dividende von 5 vH ausgeschüttet.

Die Hauptversammlung der Leipziger Feuer-Versicherungs-Anstalt beschloß, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 1959 von DM 0,698 (0,38) Mill. eine Dividende von unverändert 10 vH auf das volleingezahlte Aktienkapital von 3,5 Mill. DM zu verteilen und den freien Rücklagen 0,3 Mill. zuzuweisen. Die Gesamtprämieneinnahme der Leipziger Feuer hat sich in 1959 abermals kräftig – um 5,4 Mill. DM – auf 37,1 Mill. DM (1958: 31,7 Mill. DM) erhöht. Das Kraftfahr-Geschäft, das den Hauptanteil der Geschäftssteigerung erbrachte, hat seinen Anteil am Gesamtbestand von 40 auf 41,5 vH erhöht. Die im Geschäftsjahr 1959 angefallenen Schäden erforderten bei einer Bruttoschadenquote von 59,6 vH der verdienten Prämie Aufwendungen von 21 Mill.

Bei einem Gewinn aus dem Geschäftsjahr 1959 von 0,122 Mill. DM (1958: 0,110 Mill. DM) beschloß die Hauptversammlung der Leipziger Allgemeine Transport- und Rückversicherungs-AG, Frankfurt (Main), unverändert 8 vH Dividende auf das volleingezahlte Grundkapital von 1 Mill. DM auszuschütten. Die Gesamtprämieneinnahme (1959: 8,4 Mill. DM; 1958: 7,8 Mill. DM) hat sich in 1959 absolut und relativ geringfügig über den vorjährigen Steigerungssätzen (1959: 8,7 vH; 1958: 8,5 vH) entwickelt. Der Prämienzuwachs im direkten Transportgeschäft war durch die ungünstige Wirtschaftslage der Seeschiffahrt und der Rabattierung der Kaskoprämien bei Vorauszahlung stark gehemmt.

Den Hauptversammlungen der VICTORIA-Versicherungs-Gesellschaften wurden die Abschlüsse für das Geschäftsjahr 1959 vorgelegt. Sie beschlossen die Gewinnverteilung entsprechend den Vorschlägen der Verwaltung (11 vH für VICTORIA Leben, 14 vH für VICTORIA Feuer). Auch die Vorschläge, das Grundkapital de. VICTORIA Leben durch Ausgabe neuer voll eingezahlter Namensaktien von 3,6 Mill. DM um 1,2 auf 4,8 Mill. DM und das Grundkapital der VICTORIA Feuer aus Gesellschaftsmitteln von 4,5 Mill. DM um 1,5, sowie durch Ausgabe neuer voll eingezahlter Namensaktien um weitere 2 Mill. DM auf insgesamt 8 Mill. DM zu erhöhen, fanden die Zustimmung der Hauptversammlungen. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Herr Ministerialdirektor a. D. Dr. Elmar Michel, Generaldirektor der Salamander A. G., Kornwestheim. Generaldirektor Dr. Hamann berichtete, daß sich das Neugeschäft bei der VICTORIA Leben im laufenden Jahr befriedigend entwickelt habe. Auch bei der Victoria Feuer sei ein weiteres Ansteigen der Prämieneinnahmen zu verzeichnen. Die Hoffnungen auf einen günstigeren Schadensverlauf in der Feuerversicherung hätten sich bisher leider nicht erfüllt. Die in den ersten sechs Monaten eingegangener Schadensmeldungen für das Geschäftsjahr 1960 hielten sich etwa auf der gleichen Höhe wie im Vorjahr.

Die Industriekreditbank AG (Düsseldorf) schlägt für das Geschäftsjahr 1959/60 (31. März) eine auf 10 (9) vH erhöhte Dividende auf die alten Aktien der Gruppe A (30 Mill. DM) und eine zeitanteilige Dividende von 5 vH auf die im Herbst 1959 ausgegebenen 12 Mill. DM jungen Aktien vor. Hauptversammlung Anfang Oktober. Das abgelaufene Geschäftsjahr hat eine beträchtliche Ausweitung des Kreditgeschäfts gebracht. Rd. 318 Mill. mittel- und langfristige Kredite wurden neu bewilligt. Die Bilanzsumme hat sich um rd. 13 vH auf 1,39 Mrd. DM erhöht.