Daß das Essener Handelshaus, die Ferrostaal-AG, eine der strahlendsten Perlen im Konzerngeschmeide der Gutehoffnungshütte ist, kann der soeben veröffentlichte Abschluß über das Geschäftsjahr 1959 erneut bestätigen. Diese 100-vH-Tochter der Oberhausener Holding rechtfertigt wiederum ihr Resümee, das für die Bewertung der schon lange zu den "Haussiers" zählenden Gutehoffnungshütte-Aktie an der Börse eine so entscheidende Rolle spielt. Die glänzenden Geschäfte sowie die ausgezeichnete Ertragslage der Ferrostaal-AG macht in der Tat, besonders im Hinblick auf ihre mit 15 Mill. DM vergleichst weise geringe Kapitalausstattung, einen beachtlichen Teil des inneren Wertes dieses attraktiven Papiers aus. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Essener Tochter der Muttergesellschaft wiederum einen ansehnlichen "Verwandtschaftszoll" entrichtet. Mit 4,65 (3,48) Mill. DM hat Ferrostaal an die Gutehoffnungshütte Aktienverein eine Dividende von nicht mehr und nicht weniger als 31 vH abgeführt. I. N.

Bei der Frankfurter Bank ist eine a. o. Hauptversammlungo auf den 30. 9. 60 einberufen worden, die die Erhöhung des Grundkapitals von 15 auf 20 Mill. DM beschließen soll. Die neuen Aktien, die ab 1. 1. 1961 dividendenberechtigt sind, sollen den Aktionären mit einem Bezugskurs von 125 vH im Verhältnis 3 : 1 zum Bezug angeboten werden.