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  • MOSKAU – Zu zehn Jahren Freiheitsentzug wurde der amerikanische U2-Pilot Powers von einem Moskauer Militärgericht verurteilt. Zwei bis drei Jahre soll Powers in einer Strafanstalt verbüßen, den Rest in einem Arbeitslager. Generalstaatsanwalt Rudenko hatte eine Freiheitsstrafe von fünfzehn Jahren gefordert.

Die westliche Welt hofft auf den Erfolg eines Gnadengesuchs, das die Ehefrau des Verurteilten eingereicht hat.

  • BONN – Das zweite Fernsehprogramm soll vom 1. Januar 1961 an von einer bundeseigenen Gesellschaft ausgestrahlt werden, beschloß der CDU-Vorstand. Da keine Einigung mit den Ländern erfolgte, will die Bundesregierung auch die den Ländern zugedachten Anteile an der Deutschland-Fernseh-GmbH. übernehmen.

Nun beginnt der Ansturm auf das dritte Programm, für das mehrere Rundfunkanstalten beim Bundespostminister bereits Lizenzen beantragt haben.

  • SAN JOSE – Auf der Konferenz der amerikanischen Staaten (OAS) forderte der kolumbianische Außenminister Kuba auf, die sowjetische Hilfe zurückzuweisen und sich der „Disziplin des interamerikanischen Systems“ zu unterwerfen.

In Lateinamerika wächst der Unwille über Castros rote Eskapaden.

  • GENF – Die Dreimächte-Konferenz über die Einstellung der Kernwaffenversuche hat sich vertagt.

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Die sechste Bedenkpause seit Beginn der jetzt zwei Jahre dauernden Verhandlungen.

  • NEW YORK – Der Sicherheitsrat empfiehlt der Vollversammlung, die Aufnahme von acht neuen afrikanischen Staaten (Dahomey, Niger, Obervolta, Elfenbeinküste, Kongo-Republik, Tschad, Gabun, Zentralafrikanische Republik).

Bisher sind 9 afrikanische Staaten in der UN, für 5 weitere war der Antrag bereits gestellt (Togo, Kamerun, Mali, Madagaskar, Kongo), so daß voraussichtlich Ende dieses Jahres 22 afrikanische Staaten der UN angehören, was die Afrikaner zum stärksten Block werden läßt.