Rjeden wohlhabenden Freund Goethes oder Italiens (oder beider) – ein kostbares Geschenk –

Johann Wolfgang Goethe: „Italienische Reise“; Hirmer Verlag, München; 547 S., 60,– DM.

ES ENTHÄLT, ohne Kürzungen, ohne Hinzufügungen, ohne Kommentare oder Fußnoten, den Text dieses erweiterten Reise-Tagebuch (3. September 1786 bis 11. April 1788), nach der kritischen Goethe-Ausgabe von Professor Erich Trunz im Christian Wegner Verlag, Hamburg, mit zwei nützlichen Registern (Orte, Personen).

ES GEFÄLLT, weil es ein Vergnügen ist: schon dieses kunstvoll hergestellte Prachtwerk in die Hand zu nehmen, darin zu blättern, wohl gar zu lesen! und nicht zuletzt: die 76 Bilder zu betrachten, die – in dieser Zusammenstellung – das eigentlich Neue an dem Buch sind: vom bekannten „Goethe in der Campagna“ (Tischbein) bis zu ganz unbekannten Stichen und Gemälden aus Italien. Zuweilen erlahmende Leselust wird durch sie liebevoll belebt. – a. f.