Die Deutscher Eisenhandel AG, Berlin, deren über 20 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Berlin und im Bundesgebiet 1958 einen leichten Umsatzrückgang von 138,1 auf 136,6 Millionen DM hatten hinnehmen müssen, konnte im Geschäftsjahr 1959 (31. 12.) mit zunehmender Belebung seit dem zweiten Quartal bei insgesamt 145,1 Mill. DM einen Mehrumsatz von rund 6,3 vH erzielen. An dem Erfolg waren die Handeslbetriebe und die Stahlbauwerkstatt (Dellschau Stahlbau GmbH, Berlin) beteiligt. Nach. Organschaftsabrechnung erhöhte sich der Rohgewinn auf 0,66 (i. V. 0,57) Mill. DM, so daß der HV am 13. September 1960 vorgeschlagen wird, aus dem Reingewinn von 0,65 (0,58) Mill. DM auf unverändert 7,2 Mill. DM Aktienkapital eine auf 9 (8) Prozent erhöhte Dividende auszuschütten. Nach einer Zusammenstellung im Geschäftsbericht hat das Gesamtunternehmen in den zehn Jahren seit 1950 über 12,9 Mill. DM in die Sachanlagen investiert, von denen durch Abschreibungen knapp 6,5 Mill. DM, durch langfristige Wiederaufbaukredite rd. 2,6 Mill. DM und der Rest aus dem Umlaufvermögen gedeckt wurden. Um der erwarteten weiteren Expansion Rechnung zu tragen, hat die Gesellschaft im Berichtsjahr für 0,63 Mill. DM Buchwert mehrere Betriebsgrundstücke erworben, darunter ein über 27 000 qm großes Industriegelände in Berlin. Im lfd. Jahr hat die Umsatzbelebung früher als 1959 eingesetzt, so daß die Verwaltung wieder ein befriedigendes Ergebnis erwartet. G. G.