Der Veröffentlichung der Philips-Erfolgszahlen für das 1. Halbjahr 1960 war an der Börse ein rascher Anstieg des Kurses der Philips-Aktien vorangegangen. Insiders waren gut orientiert und hatten vorgekauft. Seit Mai 1958 werden Philips an den deutschen Börsen notiert. Der Einführungskurs lag bei 286 vH. Inzwischen ist die 1300-Prozent-Grenze überschritten. Der -Kurswert der Philips-Aktien hat sich also innerhalb von knapp 2 1/2 Jahren etwa verfünffacht.

Bei der N. V. Philips’ Gloeilampenfabrieken, Eindhoven/Holland, ist der Umsatz in den ersten sechs Monaten 1960 im Vergleich zur entsprechenden Periode des Jahres 1959 um 16 vH gestiegen. Diese Steigerung übertrifft ein wenig die Erwartungen der Gesellschaft. Der Reingewinn betrug im 1. Halbjahr 1960 rund 171 Mill. hfl und liegt damit um 44 Mill. hfl höher als in der gleichen Zeit des Vorjahres, also eine Gewinnsteigerung um rund 35 vH. K. W.

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Die Bayerische Wasserkraftwerke AG., München, die den Loch ausbaut, hat zur Zeit Schwierigkeiten im weiteren Ausbau wegen Naturschutz und Rechten der Stadt Augsburg am unteren Lech. Wegen der Trockenheit war die Stromabnahme 1959 rückläufig auf 377,8 (455,9) Mill. kWh. Es bestehen 11 eigene Kraftwerke. Für 1959 wird 7 (5,5) vH Dividende verteilt. Das 30 Mill. DM betragende Aktienkapital befindet sich zu je ein Drittel beim Bayrischen Staat, dem RWE und der VIAG.