Von Wolfgang Ebert

Wissen Sie“, sagte der Minister und blickte mich aus seinen graublauen Augen treuherzig an, „an mir liegt es wirklich nicht, wenn ich immer noch im Amt bin. In der Öffentlichkeit ist da ein ganz falscher Eindruck entstanden. Vielleicht können Sie ihn korrigieren.“

„Ich werde mein Bestes tun“, versicherte ich ihm.

„Ich war immer nur ein Opfer meiner Nachgiebigkeit. Immer wurde ich zu irgend etwas gedrängt, und dann gab ich nach. Das war schon so mit der Partei..“

„Welcher? CDU? DP?“

„Nein, mit der davor, Sie wissen schon ...“

Ich nickte diskret.