Die "Universität für Völkerfreundschaften" in Moskau hat soeben ihr erstes Semester begonnen. Unter den Studenten sind Ghana, Guinea, Uruguay, Costarica, Ceylon und Iran am stärksten vertreten. An den Eröffnungsvorlesungen beteiligten sich hohe sowjetische Persönlichkeiten: Mikojan, Muchidinow, Malinowski. Bisher sind rund 1000 Stipendien vergeben worden: 400 für Afrikaner (davon allein ein Drittel für Kongolesen), 300 für Lateinamerikaner, 200 für verschiedene Länder und nur 100 für Indien. Grund hierfür: Indien hatte sich geweigert, die Examen der Universität für Völkerfreundschaften anzuerkennen, wenn die Studenten nicht gleichzeitig an einer normalen Sowjetuniversität immatrikuliert sind. DZ