Am meisten Freude hatte ich an dem Buch von Edward Fenton: "Alekos Insel", Illustrationen von Dimitris Davis; Herder Verlag, Freiburg; 224 S., 8,80 DM.

Der Schauplatz ist eine kleine Insel vor dem griechischen Festland; Helden sind der Hirtenjunge Aleko und seine Ziege Lesbia, der von ihnen gefundene Schatz und das einfache Leben. Wenn man diese Geschichte liest, möchte man dort leben und mit Aleko und seinem Malerfreund über die Insel ziehen und nichts als verliebt in das Leben und glücklich sein.

Ebenfalls auf einer Insel, diesmal im Karibischen Meer, leben Padu und sein Esel. Die Abenteuer des kleinen Negerjungen werden die Zehnjährigen sicher interessieren. Das Buch heißt

Miep Diekmann: "Padu ist verrückt", Illustrationen von Helma Baison; Georg Westermann Verlag, Braunschweig; 134 S., 4,80 DM.

Von Prachtfinken und ihren Kindern erzählt

M. Z. Thomas: "Die Leute mit den grünen Kindern", Illustrationen von Hans Behrens; Cecilie Dreßler Verlag, Berlin; 159 S., 7,80 DM.

Es ist ein höchst vergnügliches Vogelbuch, und ich kann "Inge, die nie genug davon hören konnte" (ihr ist diese Geschichte gewidmet) gut verstehen. Wer sich bisher um Amaranten, Astrilden, Purpurbürzel und Goldbrüstchen keinen Deut geschert hat, wird begeisterter Ornithologe mit Spezialkenntnissen der Familie Estrilda Melanotis Kilimensis (das sind die grünen Kinder) werden. Am besten schenkt man zu diesem Buch gleich noch einen Vogel.