Die Verwaltung der Deutschen Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft, Berlin/Hannover, hat am 23. November beschlossen, von der Ermächtigung der Hauptversammlung am 7. April ds. Js. zur Erhöhung des Grundkapitals um 3,5 Mill. DM im Verhältnis 4 zu 1 auf 17,5 Mill. DM Gebrauch zu machen. Die jungen Aktien sollen Anfang Januar 1961 zum Ausgabekurs von 200 vH angeboten werden. Die Kapitalerhöhung ist notwendig geworden, nachdem im laufenden Jahr über 100 Mill. DM neue Wohnbaukredite bereitgestellt wurden und das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiet des Realkredits vom 11. November dieses Jahres eine Rückführung der Umlaufgrenze auf das 20fache des Eigenkapitals vorsieht.

Der Verwaltung der Sächsische Bodencreditanstalt (Berlin-Charlottenburg/Frankfurt/Main) schlägt der Hauptversammlung am 16. Dezember vor, das Grundkapital von 11 Mill. Reichsmark im Verhältnis 10 zu 1,5 auf 1,65 Mill. DM unter Bildung einer ges. Rücklage von 1,10 Mill. DM umzustellen und anschließend das Grundkapital um 3,35 Mill. DM durch Ausgabe neuer Aktien zum Kurse von 130 zu erhöhen. Die Bank würde danach ein Grundkapital von 5 Mill. DM und Rücklagen von rund 1,80 Mill. DM erhalten. Diese Ausstattung mit Eigenkapital ist, wie die Verwaltung mitteilt, notwendig, um der Bank einen ausreichenden Emissionsspielraum zu verschaffen.