In Nr. 48 haben wir unter der Überschrift „Politik verbeten!“ von einem Vorfall berichtet, der sich bei der Feier am Volkstrauertag in Hamm zugetragen hat. Dazu schrieb uns die Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge:

Der Volksbund hat über 23 000 ehrenamtliche Mitarbeiter in Stadt und Land. Daß bei dieser großen Zahl, die nach Alter, Herkunft und Beruf usw. große Unterschiede aufweist, hin und wieder ein Lapsus vorkommt, dürfte verständlich sein, wenn es auch immer bedauerlich bleibt. Ohne auf die besonderen Umstände dieses Falles näher einzugehen, möchten wir nur betonen, daß sich an der grundsätzlichen Haltung des Volksbundes, die er in unzähligen Veröffentlichungen, Reden und Dokumentationen verlautbart hat, dadurch nichts ändert.

Zu dem Zwischenfall bei der Feierstunde anläßlich des Volkstrauertages in Hamm/Westfalen erklärt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, daß er sich von der Handlungsweise des örtlichen Vertreters ausdrücklich distanziert und den Vorfall bedauert. Der Vorsitzer des Bezirksverbandes Ruhrgebiet des Volksbundes hat dem Redner, Vikar Dierss in Hamm, bereits sein Bedauern ausgesprochen.

Ergänzend teilen wir mit, daß der Vorsitzende des Ortsverbandes Hamm inzwischen sein Amt zur Verfügung gestellt hat.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.