Wir sehen Ihrer baldigen Nachricht mit Vergnügen entgegen und verbleiben

mit vorzüglicher Hochachtung

Dr. Arnold Zweig

Diese Zusage, die am Wochenende schon von Ostberliner Zeitungen im Wortlaut veröffentlicht wurde, veranlaßte einige Nachrichtenagenturen, den Verleger der ZEIT, Dr. Gerd Bucerius, um eine Stellungnahme zu bitten. Diese Stellungnahme lautet wie folgt:

„Wir freuen uns sehr über die öffentliche Diskussion. Wir haben an die Vertreter der Zone wichtige Tragen über die geistige Freiheit in jenem Teil unseres Vaterlandes. Wir haben kein unverbindliches Ost-West-Verbrüderungsgeschwätz zu bieten. Unsere Gäste sollten sich darauf vorbereiten, faire und präzise Fragen über die Verantwortung des Schriftstellers für das Volk und die Zukunft an uns zu stellen und uns zu beantworten.“

Auf die Zusage des PEN-Zentrums Ost-West hat die Redaktion der ZEIT mit einem Telegramm an Dr. Arnold Zweig geantwortet:

Besten Dank für Ihren Brief vom 17. 12. Wir werden gern, Ihrem Wunsch entsprechend, nach den Feiertagen, also Anfang Januar, einen Vertreter nach Berlin entsenden, obwohl sie in Ihrer offiziellen Vereinsbezeichnung München als Sitz des PEN-Zentrums Ost und West angeben.