• PARIS – Die Sitzungsperiode des französischen Parlaments ist beendet. Die beiden Kammern werden erst Ende April wieder zusammentreten.

De Gaulle hat vier Monate freie Hand ...

  • BERLIN – Als Bedingung für die Fortsetzung der Ziviltransporte von und nach Berlin nannte das SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ den Abschluß eines Interzonenvertrags bis zum 1. Januar 1961.

Bedingung der Bundesrepublik für einen solchen Vertrag: freier Zugang nach Berlin und Aufhebung der neuen Kontrollen in Berlin.

  • NEW YORK / MÜNCHEN – Zwei Flugzeuge verunglückten am Wochenende: in New York gab es 142 Tote beim Zusammenstoß zweier Düsenmaschinen; in München kamen 49 Menschen ums Leben, als ein Flugzeug in die Innenstadt stürzte.

Das New Yorker Unglück ist das schwerste in der Geschichte der Luftfahrt. Trotz dieser Katastrophen ist aber der Luftverkehr immer noch sicherer als der auf unseren Strafen. (Verkehrstote im Jahre 1960 allein auf den Straßen der Bundesrepublik: 15 000; Tote bei Unfällen der Zivilluftfahrt der ganzen Welt im gleichen Zeitraum: 820.)

  • HAMBURG – Französische Seestreitkräfte haben erneut die Handelsschiffahrt gestört; zwei deutsche Frachter wurden angehalten und diesmal auch ein rumänisches und ein jugoslawisches Schiff aufgebracht. Der Hamburger Senat erklärte daraufhin, daß Besuche französischer Kriegsschiffe in Hamburg „überflüssig“ seien.