Die Loewe Opta AG, Berlin, deren Grundkapital von 3 Mill. DM sich im Besitz der Familie Dr. Siegmund Loewe, New York, befindet, hat nach dem erst jetzt vorliegenden Geschäftsbericht für 1959 (31. Dezember) wieder ein überdurchschnittlich erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht und erwartet auch für 1960 ein gutes Ergebnis. Der Reingewinn erhöhte sich auf 1,02 (i. V. 0,96) Mill. DM und soll nur die mit 10 vH aufgenommene Dividendenzahlung in gleicher Höhe fortsetzen. Daneben besteht aber aus früheren Jahren ein Gewinnvortrag, der nach der Ausschüttung der Dividende für das Berichtsjahr noch dem Reingewinn des laufenden Jahres, deren Bilanz früher zu erwarten ist, soll er dazu dienen, das Grundkapital um 5 auf 8 Mill. DM aufzustocken.

Das gute Ergebnis beider Jahre beruht, wie es im Geschäftsbericht heißt, „auch darauf, daß neben der erwartet eingetretenen Umsatzsteigerung in Fernsehempfängern das Rundfunkgeräte-Geschäft durch Erweiterung des Fabrikationsprogramms im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden konnte. Es zeichnet sich immer mehr ab, daß bei der Hörerschaft das Rundfunkgerät neben dem Fernsehgerät seine eigene Rolle spielt, weil es andersgearteten Aufgaben dient. Die Bedeutung des Rundfunkgerätes z. B. als Informationsquelle auf den verschiedensten Gebieten und als verbindendes Instrument für musikalische Darbietungen aller Art ist bisher ganz allgemein unterschätzt worden.“ G. G.